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Datum: 26.06.2020

Die Stadt Ibbenbüren als Wirtschaftsmotor

Seit Anfang des Jahres Aufträge an Unternehmen in Höhe von 11,5 Millionen Euro ergangen

Die Stadt Ibbenbüren als Wirtschaftsmotor
»Das lebt natürlich davon, dass sich Unternehmen aus unserer Region beteiligen«: Kerstin Weniger wirbt für eine rege Teilnahme der heimischen Wirtschaft an städtischen Ausschreibungen - auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 26. Juni 2020. Bauarbeiten und Handwerkerleistungen, die Anschaffung von Fahrzeugen, Geräten oder technischen Systemen, Architektendienstleistungen, die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten – Stadtverwaltungen vergeben eine Vielzahl von Aufträgen an Unternehmen. So auch die Stadt Ibbenbüren. Auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, deren Folgen der deutschen Wirtschaft so zusetzen.

Dass die Stadtverwaltung hierdurch ein starker Unterstützer der Wirtschaft in der laufenden Krise ist, macht die Bilanz ihrer Vergaben seit Beginn dieses Jahres deutlich: „Ein Volumen von nicht weniger als rund 11,5 Millionen Euro erreichen die Aufträge der Stadt Ibbenbüren an Unternehmen seit Januar“, macht Kerstin Weniger von der städtischen Vergabestelle deutlich. Die Corona-Pandemie hat hierbei keinesfalls, wie die Fachfrau ausführt, zu einem Knick in der Auftragsvergabe geführt: Die Stadt Ibbenbüren hielt ihren Vergabekurs strikt durch – zum Wohle von Wirtschaftsbetrieben. Im Haushalt für dieses Jahr sind insgesamt 30.220.480 Euro an Auszahlungen aus städtischer Investitionstätigkeit eingeplant.

Klaren Kurs fährt die Stadt in Sachen Investitionen und somit Auftragsvergaben übrigens seit vielen Jahren. Die Bilanz seit 2015 weist Investitionen in einem Gesamtvolumen von insgesamt 112.565.111 Euro aus.

Mit dem seit Januar erreichten Wert übertraf die Stadt Ibbenbüren noch einmal deutlich die Auftragsvergaben des ersten Halbjahres 2019. Zum Vergleich: Die städtische Vergabestatistik für die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres wies ein Volumen von rund 9,5 Millionen Euro aus.

Der Großteil der Aufträge verblieb dabei im ersten Halbjahr 2020, wie schon im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in Ibbenbüren und im Kreis Steinfurt. „Das lebt natürlich davon, dass sich Unternehmen aus unserer Region an den städtischen Ausschreibungen beteiligen. Nur so können am Ende des Wettbewerbs auch Aufträge hier verbleiben“, wirbt Kerstin Weniger für eine rege Teilnahme der heimischen Wirtschaft.

Beispielhaft für die 11,5 Millionen Euro an Vergaben des ersten Halbjahres stehen unter anderem die Sanierung des Daches der Dreifachsporthalle am Goethe-Gymnasium, Fenster, sicherheitstechnische Anlagen, LED-Beleuchtung sowie neue Akustikdecken für städtische Schulen, der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Laggenbeck, der Ausbau von Straßen und Wegen, die Ausstattung von Spielplätzen und die Entsorgung von Klärschlämmen. Ein Querschnitt, der zugleich deutlich macht, wie vielfältig die Verteilung städtischer Aufträge an Unternehmen ist. Viele Branchen können bei Beteiligung profitieren.