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Datum: 13.11.2020

Bauarbeiten am Platz vor dem Kulturhaus Ibbenbüren beendet

Pandemiebedingt ist die offizielle Eröffnung für den Frühling geplant – mit Kunstwerkaufstellung

Bauarbeiten am Platz vor dem Kulturhaus Ibbenbüren beendet
Baumaßnahmen beendet, alles optisch gelungen: Monika Kaß präsentiert den Platz vor dem Kulturhaus Ibbenbüren. Staudenpflanzen und Kunstwerk folgen noch. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 13. November 2020. Die Bauarbeiter haben zusammengepackt, der Bauzaun wurde Anfang der Woche entfernt – jetzt präsentiert sich der neu geschaffene Platz am Kulturhaus Ibbenbüren beinahe vollständig. Beinahe, denn: Eine eigens für den Platz erworbene Buntskulptur Otmar Alts hat ihren Sockel noch nicht eingenommen. Dieser farbenfrohe Akzent inmitten des kunstvollen Platzarrangements wird aber bald folgen, ebenso eine Beflaggung. Ein Baum hat sich in Position gebracht, das in den Boden eingebrachte Grün in den Beeten muss dagegen noch wachsen. Die Bepflanzung wird sichtbar werden und optisch wirken, sobald die Blühperiode einsetzt. Aber dazu gleich noch.

Der zur Oststraße hin gelegene Platz wird, nachdem die Bauarbeiten jetzt beendet sind, als Aufenthaltsort für Besucher des Kulturhauses Ibbenbüren und andere dienen. Was er dazu in attraktiver Weise bietet, erschließt sich dem Betrachter nach dem Abräumen der Bauzäune zügig: Der Haupteingang zum Kulturhaus ist jetzt über zwei großzügige Treppenanlagen erschlossen. Diese verleihen der Platzfläche zusammen mit bequemen Sitzmauern eine neue, einladende Struktur – und fangen überdies die starke Schräge des Platzbereiches auf. Ein weiterer Treffpunkt entsteht durch Sitzgelegenheiten im westlichen Bereich, am Nebeneingang. Letzterer kann sowohl von Westen als auch über den Platz an der Oststraße barrierearm erreicht werden. Beleuchtungsstelen, aktuell noch eingehüllt, werden auf dem Platz für Licht auch zu solchen Zeiten sorgen, die nicht ganz so hell sind. Fahrradständer bieten bequeme Abstellmöglichkeiten. Hinzu kommen noch drei Flaggenmasten vor dem Gebäude, die mit textiler Bestückung für einen weiteren Hinguckeffekt sorgen werden.

Über all das bereits Gelungene hinaus dürfen sich Kulturhausbesucher, Passanten und Platznutzer über drei Bereiche freuen, die mit einer Staudenbepflanzung aufwarten werden. Im Boden ist die Pflanze jeweils schon – und wachsen wird sie, wie Monika Kaß erklärt, knie- bis hüfthoch. Kaß, bei der Stadt Ibbenbüren Leiterin der Abteilung für Stadtentwicklung und als solche mit dem Platzprojekt betraut, führt aus: „Wir haben ökologische Aspekte beachtet. Es wird somit eine vielfältige, lebendige Bepflanzung.“ Die Pflanzfläche entspricht hierbei übrigens dem maximal möglichen Maß, so Kaß: „Es waren in der Gestaltung des Platzes Sicherheitsaspekte für etwaige Brandfälle zu beachten. Außerdem müssen Serviceunternehmen ausreichend Abstell- und Bewegungsfläche haben, zum Beispiel für die Reinigung von Glasflächen am Kulturhaus. Das und anderes galt es bei den Planungen fürs Grün zu berücksichtigen“, sagt die Expertin. Ihr Blick fällt bei einem Ortstermin auf die aufgestellte Zierbirne im Westen der Gebäudefront. Der Baum ist vier bis fünf Jahre und alt und darüber hinaus – was für Fachleute wichtig ist, denn das ist ein Gradmesser für ein erfolgreiches Eingewöhnen der Wurzeln im Boden – mehrmals verschult worden, bevor er an seinen endgültigen Standort in Ibbenbüren kam. Monika Kaß zufrieden ob der Sortenwahl: „Ein solcher Baum hat auch im Herbst eine schöne Färbung.“

Richtig bunt soll es dann nochmal im Frühjahr werden. Da die Corona-Pandemie aktuell Schönes eher vereitelt als ermöglicht, haben die Projektverantwortlichen die offizielle Einweihung des schicken Kulturhaus-Platzes auf den kommenden Frühling geschoben. Verbunden werden soll das dann mit der Aufstellung einer Skulptur des bekannten Hammer Künstlers Otmar Alt. Das farbenfrohe Kunstwerk wird seinen Platz auf einem vorgeschobenen Sockel zur Oststraße hin finden. Gleichsam als freundlicher Gruß an alle, die hier vorbeikommen. Und als Einladung, doch einfach zu verweilen. Eine sympathischere Einladung ist kaum denkbar.