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Datum: 28.08.2020

„Den ÖPNV zu einer richtigen Alternative machen“ - RegioBus-Linie ausgeweitet

Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer wirbt für weiteren Ausbau / Zusätzliche Fahrten von Ibbenbüren nach Lengerich und retour

»Den ÖPNV zu einer richtigen Alternative machen«- RegioBus-Linie ausgeweitet
Mehr Mobilität auf der Strecke Ibbenbüren - Tecklenburg - Lengerich: Stefan Streit (Bürgermeister Tecklenburg), Wilhelm Möhrke (Bürgermeister Lengerich), Dr. Martin Sommer (Kreisdirektor und kommissarischer Landrat Kreis Steinfurt), Michael Klüppels (Leiter RVM-Verkehrsmanagement) und Dr. Marc Schrameyer (Bürgermeister Ibbenbüren) am Rande des Termins in Tecklenburg-Brochterbeck (von links nach rechts) (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 28. August 2020. Mit einigen zusätzlichen Fahrten sowohl in der Woche als auch am Wochenende hat die RVM ihr Angebot auf der RegioBus-Linie R45 erweitert. Montags bis freitags haben Fahrgäste in den Abendstunden die Möglichkeit, auf dieser Linie um 20.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich beziehungsweise um 21.39 Uhr von Lengerich nach Ibbenbüren zu fahren. Die Tour führt dabei jeweils über Tecklenburg, inklusive des Ortsteils Brochterbeck. An Samstagen fährt die R45 zusätzlich um 16.39 Uhr und um 18.39 Uhr von Ibbenbüren nach Lengerich sowie in der Gegenrichtung um 15.39 Uhr und um 19.39 Uhr.

Einen Pressetermin hierzu in Tecklenburg-Brochterbeck nutzte jetzt Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer zu einem Aufruf, den klimafreundlichen Öffentlichen Personennahverkehr gemeinsam weiter auszubauen. An dem Termin nahmen außerdem der Kreisdirektor und kommissarische Landrat Dr. Martin Sommer, die Bürgermeisterkollegen Stefan Streit (Tecklenburg) und Wilhelm Möhrke (Lengerich) sowie RVM-Verkehrsmanagementleiter Michael Klüppels teil. Wichtig sei, forderte Ibbenbürens Bürgermeister, die Takte zu verbessern, mehr Linien zu schaffen, eine einheitliche Preisgestaltung zu erarbeiten – und so den ÖPNV „zu einer richtigen Alternative“ zu machen. „Wir fahren momentan immer noch ganz viel warme Luft in Bussen“, skizzierte Dr. Schrameyer die Ist-Situation in der Region.

Innovative Ansätze zu einer Attraktivierung des ÖPNV gibt es bereits. Die Stadt Ibbenbüren hat vor einem Jahr ihrerseits mit dem ibbTicket eine seitdem erfolgreiche Abonnementlösung an den Start gebracht. Das ibbTicket ermöglicht es Nutzern, in ganz Ibbenbüren am Tag für nur 99 Cent zu fahren – und das, so oft man will.

Infos zum ibbTicket und zu Bestellmöglichkeiten gibt es hier.