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Datum: 12.08.2022

Reizvolle Aufgaben in der Heimatstadt

Nadine Dirksmeyer ist neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Ibbenbüren

Reizvolle Aufgaben in der Heimatstadt
Mit dem Fahrrad zur Arbeit - Nadine Dirksmeyer ist die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Ibbenbüren. (Foto: Stadt Ibbenbüren / Henning Meyer-Veer)

Ibbenbüren, 12. August 2022. Klimaschutz kann jeder. Man muss nur anfangen. Wie Nadine Dirksmeyer. „Endlich wieder mit dem Rad zur Arbeit“, sagt die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt Ibbenbüren, die am 1. August ihre Stelle angetreten hat. Gefördert wird die Stelle durch die Nationale Klimaschutzinitiative und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Gewohnt hat die 28-jährige gelernte Ingenieurin (Maschinenbau und Energietechnik) schon immer in Ibbenbüren – auch während ihres Studiums und ihrer beruflichen Stationen in der freien Wirtschaft, wo sie erste Erfahrungen für ihr neues Tätigkeitsfeld sammelte: Energiemanagement, Energiekonzepte, Fördergeldakquise. Aber jetzt ist der Anfahrtsweg kürzer. Also geht es mit dem Rad.

An der Stelle als Klimaschutzmanagerin in und für Ibbenbüren habe sie vieles gereizt, sagt Nadine Dirksmeyer. „Vor allem, dass es meine Heimat ist. Es war mir immer wichtig, was in Ibbenbüren passiert, und daran möchte ich mich gerne beteiligen – damit man hier weiter gut leben kann.“ Und das Thema Klimaschutz sei eben auch „ihr“ Thema. „Der Klimaschutz gewinnt immer mehr an Bedeutung – endlich“, sagt die 28-Jährige. „Und ich habe da auch im Studium meine Schwerpunkte gesetzt.“

Jetzt will (und wird) sie neue Schwerpunkte setzen. „Natürlich werden die Projekte weitergeführt, die schon angelaufen sind, zum Beispiel unser Energiemanagementsystem“, blickt Nadine Dirksmeyer voraus. „Das passt gut, weil das auch mein bisheriger thematischer Schwerpunkt war.“ Ansonsten wolle sie in Richtung Stadtbegrünung und ÖPNV gehen. Schnittstellen zu anderen Fachbereichen der Verwaltung gebe es viele. „Es gibt so viel Gutes, was man machen kann. Das Spektrum ist breit, das macht ja auch den Reiz der Stelle aus.“

Ein wichtiger Punkt ist (und wird es auch weiterhin sein) das Thema PV-Anlagen. „Energetische Sanierung ist ein Dauerthema“, sagt Nadine Dirksmeyer. Und dann ist da noch das „IKKI“, das Integrierte Klimaschutzkonzept für Ibbenbüren, erarbeitet zusammen mit lokalen Akteuren. Es bündelt schon vorhandene Einzelaktivitäten, entwickelt sie weiter und ergänzt sie. Auf diese Weise erhält die Stadt Ibbenbüren langfristige Strategien und Maßnahmen an die Hand, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren und das Klima zu schützen. „Hier die Arbeit fortzusetzen, wird ein Kernpunkt meiner Tätigkeit sein.“

Nadine Dirksmeyer stellt aber auch klar, dass in Ibbenbüren in Sachen Klimaschutz schon eine Menge passiert ist. „Bei uns wird schon viel gemacht“, sagt die neue Klimaschutzmanagerin gerade auch mit Blick auf die privaten Haushalte. Es gehe auch und vor allem darum, das Bewusstsein der Menschen jetzt weiter zu schärfen und neue Projekte anzustoßen. „Die Bürgerinnen und Bürger in Ibbenbüren sind gut mit dabei. Allein, wenn man sich anguckt, wie schnell die Fördermittel für private PV-Anlagen abgerufen worden – das ist schon enorm.“

Und jetzt kann sie wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Aktiven Klimaschutz kann man eben bei sich selbst beginnen lassen.