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Datum: 28.08.2020

„Die Nachfrage ist da“ - Bürgermeister informiert sich über Anbau des Lukas-Kindergartens

Trägerlob für gute Zusammenarbeit mit der Stadt Ibbenbüren

»Die Nachfrage ist da« - Bürgermeister informiert sich über Anbau des Lukas-Kindergartens
Gruppenbild mit schickem Anbau: Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer (vierter von links) mit Vertretern von Kindergarten, Träger und beauftragtem Architekturbüro. Der neue Trakt des Lukas-Kindergartens hat außen wie innen einiges zu bieten. (Foto: Stadt Ibbenbüren / André Hagel)

Ibbenbüren, 28. August 2020. Außen präsentiert der Bau sich weiß, innen ebenfalls hell und freundlich, ja sogar betont wohnlich: Bei einem Ortstermin hat sich jetzt Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer davon überzeugt, dass der Erweiterungsanbau des Lukas-Kindergartens im Ortsteil Dickenberg rundum gelungen ist.

Seit dem Sommer vergangenen Jahres hatten Container als Behelf gedient. Jetzt bietet der auf 85 Quadratmetern über das Erd- und Obergeschoss laufende Anbau Platz für die hinzugekommene dritte Gruppe des Kindergartens, welcher in Trägerschaft der evangelischen Kirche betrieben wird. Die Einrichtung kommt mit dem Anbau auf über 500 Quadratmeter Nutzfläche und beherbergt aktuell insgesamt 69 Jungen und Mädchen.

Entstanden sind im Zuge der Erweiterung unter anderem ein neuer Schlafraum für die Kleinsten der Kleinen, ein Allzweckraum sowie Platz für einen inklusionsgeeigneten Wickeltisch. Darüber hinaus wurde auch der Altbau saniert, was insbesondere dem Turnraum zugute gekommen ist. Die Gesamtkosten inklusive Altbausanierung lagen bei 380.000 Euro. Die Baumaßnahme wurde mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Vom Träger gab es bei dem Termin Lob für die Stadt Ibbenbüren, besonders für die gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer hob seinerseits die Unterstützung der Nachbarschaft für das Erweiterungsvorhaben hervor, der er dafür Dank und Anerkennung zollte.

Dass der Lukas-Kindergarten mit der gestiegenen Zahl seiner Kinder im Ibbenbürener Trend liegt, machte der Chef der Stadtverwaltung überdies deutlich: „Wir haben einen stärker gewordenen Zugang – Stichwort U2-Betreuung – und damit in Ibbenbürener Kindergärten eine längere Verweildauer“, so Dr. Schrameyer. „Die Nachfrage ist da, das ist schon gewaltig.“

56 der Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens sind in der Mittagsbetreuung. Dr. Schrameyer machte im Rahmen des Infotermins deutlich, dass aber auch noch andere Aspekte zunehmend in den Fokus rücken: „Das Thema Randzeitenbetreuung kommt“, warf er eine Perspektive für die weitere Entwicklung auf. Ebenso ging sein Blick in Richtung Landeshauptstadt: „Wenn man eine kinderreiche Gesellschaft will, muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass Träger auskömmlich betreuen können“, unterstrich der Bürgermeister.