Kompostieren
Richtig kompostieren mit Komposthaufen und Bio-Tonne
Tipps zur Bio-Tonne
Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Anzahl der Beschwerden über lästiges Getier in der Bio-Tonne. Bei viel Wärme und Feuchtigkeit entwickeln sich auf gutem Nährboden, wie z.B. gekochten Speiseresten, Fleisch- und Wurstresten oder Hundefutterresten Fliegeneier innerhalb weniger Tage zu Maden.
Da hilft nur vorbeugen!
Wenn man dafür sorgt, dass die lästigen Tierchen keine geeigneten Lebensbedingungen in der Bio-Tonne vorfinden, lassen sie sich auch an heißen Sommertagen weitgehend vermeiden.
Dazu 10 gute Ratschläge:
Die guten Erfahrungen anderer Städte und Gemeinden, die schon länger eine Bio-Tonne eingeführt haben, lassen erwarten, dass auch in Ihrer Bio-Tonne keine wesentlichen Belästigungen mehr ausgehen dürften, sofern Sie sich an die Ratschläge dieser Informationsseite halten. Wir müssen alle lernen mit unserem Abfall anders und bewusster umzugehen, und wir sind auf dem besten Weg dazu.
Die organischen Materialien in unserem täglichen Abfall sind viel zu schade zum Wegwerfen. Gesammelt in der Bio-Tonne wird daraus ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer, der Einsatz in der Landwirtschaft und im Gartenbau findet.
Wichtige Tipps für Eigenkompostierer
Viele Ibbenbürener betreiben schon jahrelang eine eigene Kompostanlage auf ihrem Grundstück. Kompost ist ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer, auf den passionierte Gärtner nicht verzichten wollen. Die Verwertung von Abfällen direkt am Ort ihres Entstehens ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz.
Wer bei der Stadt einen Antrag zur Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang an der Bio-Tonne gestellt hat, ist verpflichtet, alle im Haushalt und Garten anfallenden Abfälle im eigenen Garten zu kompostieren und den entsprechenden Kompost auf dem Grundstück sinnvoll einzusetzen.
Bei Kontrollen dürfen sich keine kompostierbaren Abfälle in der Restmüll-Tonne befinden. Die Kompostanlage im Garten darf weder durch Geruch noch durch Ungezieferbefall (z. B. Ratten) zu einer Belästigung der Umwelt führen.
Eigenkompostierung und Bio-Tonne sind kein Gegensatz, sondern eine Ergänzung, denn viele in Haus und Garten anfallenden Bioabfälle können auf einem kleinen Komposthaufen zu Problemen führen (z. B. gekochte Speisereste, Knochen, größere Mengen Rasenschnitt, kranke Pflanzen). Dazu kommt, dass viele Gartenbesitzer in den heute häufig kleinen Gärten gar nicht mehr wissen wohin mit dem vielen Kompost, denn zuviel Kompost auf kleiner Fläche kann zur Überdüngung führen.
Darum hier 15 Tipps zum richtigen Kompostieren in Hausgärten:
Wer noch Fragen zum richtigen Kompostieren oder Probleme mit der Bio-Tonne hat, kann sich an den Umweltschutzbeauftragten der Stadt Ibbenbüren Tel. 05451 931-633 wenden oder eine E-Mail an uns schicken.
Folgende Dinge gehören in die Bio-Tonne oder auf den Komposthaufen und dürfen nicht mehr in die Restmülltonne:
Topf- und Schnittblumen
Wurzelballen mit Erde (ohne Topf) z. B. von Balkonkästen
Un- bzw. Wildkräuter
Erkrankte Pflanzen- und Pflanzenteile
Strauch- und Heckenschnitt
Gras- und Rasenschnitt (möglichst angewelkt)
Laub, Wolle, Haare, Federn, Kleintierstreu (Vogelsand)
Katzenstreu, nur bei entsprechendem Packungsaufdruck
Sägemehl, Sägespäne (von unbehandeltem Holz)[ Hundekot (nicht von Züchtern)
Küchenabfälle
Eierschalen, Obst- und Gemüseabfälle
Kaffeesatz, Teefilter, Teereste, Teebeutel
mit Papier aufgenommenes Fett oder Speiseöl
Pfirsich- und Kirschkerne
Nußschalen
Speisereste
......(roh, gekocht, verschimmelt, verdorben – auf dem Komposthaufen mit Erde bedecken)
Fleisch- und Wurstreste, Käse
......(auf dem Komposthaufen mit Erde bedecken)
Knochen- und Fischgräten
Brotreste
Küchenkrepp und Papiertaschentücher
verschmutztes Zeitungspapier
Auf keinen Fall in die Bio-Tonne oder auf den Komposthaufen dürfen:
Kunststoff, Ton Porzellan, Glas, Kohleasche, Zigarettenreste, behandeltes Holz Hygieneartikel, wie z. B. Binden, Tampons, Windeln Staubsaugerbeutel schadstoffhaltige Abfälle Tüten aus Kunststoff (z. B. Polyethylen) oder mit Kunststoffanteilen Verbundverpackungen, wie Milch- und Safttüten
In die Restmülltonne gehört:
kleine Stücke behandeltes Holz, z. B. Bauholz, Möbelholz Kassetten, Schreibbänder, Schallplatten Disketten Spielzeug vollständig eingetrocknete Farbreste Fensterglas, Spiegelglas Porzellan, Keramik, Tontöpfe Blumentöpfe aus Kunststoff oder Ton Styropor von Isolierungen Glaswolle, Mineralwolle Windeln, Binden, Verbandzeug, Vorlagen, Pflaster kleine Metallteile (z. B. Leisten, Nägel u.s.w.) alte Tapeten, Tapetenreste Zigarettenasche Einwegfeuerzeuge Kerzenreste Glühbirnen Artikel aus Gummi oder Latex (Schnuller, Kondome, Schuhsohlen) Käserinde und Wurstpelle aus Kunststoff Staubsaugerbeutel und Inhalt Kosmetika (ohne Verpackung) Reste von Stiften, Kugelschreiber, Filzstifte Reste von Radiergummis zerkleinerte Möbel bzw. Möbelteile Abdeckfolien Lametta Schaumstoff, Schwammtücher, Putzlappen Straßenkehricht beschichtete Bratpfannen kaputte Zelte, Schlauchboote und Kinderplanschbecken
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte den Umweltschutzbeauftragten unter der Rufnummer 05451 931-633 an oder senden Sie uns eine E-Mail!
Tipps zur Bio-Tonne
Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Anzahl der Beschwerden über lästiges Getier in der Bio-Tonne. Bei viel Wärme und Feuchtigkeit entwickeln sich auf gutem Nährboden, wie z.B. gekochten Speiseresten, Fleisch- und Wurstresten oder Hundefutterresten Fliegeneier innerhalb weniger Tage zu Maden.
Da hilft nur vorbeugen!
Wenn man dafür sorgt, dass die lästigen Tierchen keine geeigneten Lebensbedingungen in der Bio-Tonne vorfinden, lassen sie sich auch an heißen Sommertagen weitgehend vermeiden.
Dazu 10 gute Ratschläge:
- Stellen Sie die Bio-Tonne möglichst an einen schattigen, luftigen Platz (z.B. unter den Carport, unter einen Dachüberstand oder unter dichte Bäume), meiden Sie die Aufenthaltsbereiche wie Balkon, Terrasse, Eingänge, Keller u.s.w.
- Lassen Sie die Bio-Tonne nach der Leerung und anschließender Reinigung immer gut austrocknen und legen Sie die Tonne dann mit einigen Seiten Zeitungspapier (nie Hochglanzpapier verwenden, nur mit schwarzer Druckfarbe bedrucktes Zeitungspapier) aus, bevor Sie sie wieder befüllen.
- Sorgen Sie dafür, dass der Inhalt der Tonne nie zu nass wird! Mischen Sie feuchte Küchenabfälle mit trockenen Gartenabfällen. Am besten eignen sich Gehölzschnitt oder Häcksel. Ist das nicht vorhanden, zerknüllen Sie ab und zu eine Seite Zeitungspapier und streuen die Papierknäule zwischen die feuchten Abfälle.
- Lassen Sie Küchenabfälle, wie z.B. Kaffeefilter, erst antrocknen. Ebenso sollte Rasenschnitt immer erst antrocknen, bevor er in die Bio-Tonne kommt.
- Speisereste und besonders Fleischabfälle dürfen nie lose in die Bio-Tonne geworfen werden, sondern müssen immer fest in Zeitungspapier eingewickelt werden. Oder benutzen Sie die im Handel erhältlichen Papiertüten. Auf keinen Fall dürfen Plastiktüten z.B. aus Polyethylen (PE) in die Tonne gelangen.
Im Handel werden immer häufiger Tüten angeboten, die aus plastikähnlichem Material hergestellt sind und den Aufdruck "kompostierbar" aufweisen. Leider sind diese Tüten in den meisten Fällen nicht für die Sammlung der Bio-Abfälle geeignet, weil sie aus Materialien bestehen, die zur Verrottung mehrere Jahre benötigen. Für die Bio-Tonne geeignete Sammeltüten müssen in einem Zeitraum von 6 – 8 Wochen verrotten. - Lässt es sich nicht vermeiden etwas feuchtere Bioabfälle wegzuwerfen, pudern Sie eine Handvoll Kalk über die Abfälle (im Gartenfachhandel oder Baumärkten erhältlich). Kalk ist auch als Erste-Hilfe Maßnahme geeignet, wenn es trotz aller Vorbeugung doch einmal zu einem Madenbefall kommt.
- Auf keinen Fall darf Wasser in die Bio-Tonne gegossen werden.
- Lassen Sie die "Müllis" nie länger als 2 – 3 Tage in der Küche stehen. Legen Sie auch den Mülli mit Zeitungspapier aus oder sammeln Sie in einer Papiertüte!
- Die Fliegen können durch die im Deckel vorhandenen Lüftungsschlitze in die Bio-Tonne eindringen. Ist bei Ihnen die Fliegenplage sehr groß, können Sie diese mit einem Klebeband schließen. Aber Vorsicht: Ohne Sauerstoffzufuhr kann es in der Tonne anfangen zu faulen und durch die stauende Feuchtigkeit können Schimmelpilze entstehen (siehe auch Tipp 10). Eine andere Möglichkeit ist, über die geöffnete Tonne einen luftdurchlässigen Vlies zu legen (z.B. ein Stück Stoff oder Fliegengaze) und dann erst die Tonne schließen. Auf diese Weise kann Sauerstoff in die Tonne, aber keine Fliegen.
- Wenn es in der Tonne stinkt, ist etwas faul! In diesem Fall müssen die Bioabfälle in der Tonne besser belüftet werden, d.h. zwischen die Küchenabfälle trockenes, grobes Material oder zerknülltes Zeitungspapier geben, eventuell den Deckel offen stehen lassen (aber Achtung Fliegen!). Auch gelegentliches Umwenden der Bioabfälle sorgt für Rotte statt Fäule (=Gestank) und verschlechtert auch die Lebensbedingungen ungebetener Gäste, wie Maden. Aber auf keinen Fall sollten zusätzliche Lüftungslöcher in den Deckel gebohrt werden.
Die guten Erfahrungen anderer Städte und Gemeinden, die schon länger eine Bio-Tonne eingeführt haben, lassen erwarten, dass auch in Ihrer Bio-Tonne keine wesentlichen Belästigungen mehr ausgehen dürften, sofern Sie sich an die Ratschläge dieser Informationsseite halten. Wir müssen alle lernen mit unserem Abfall anders und bewusster umzugehen, und wir sind auf dem besten Weg dazu.
Die organischen Materialien in unserem täglichen Abfall sind viel zu schade zum Wegwerfen. Gesammelt in der Bio-Tonne wird daraus ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer, der Einsatz in der Landwirtschaft und im Gartenbau findet.
Wichtige Tipps für Eigenkompostierer
Viele Ibbenbürener betreiben schon jahrelang eine eigene Kompostanlage auf ihrem Grundstück. Kompost ist ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer, auf den passionierte Gärtner nicht verzichten wollen. Die Verwertung von Abfällen direkt am Ort ihres Entstehens ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz.
Wer bei der Stadt einen Antrag zur Befreiung vom Anschluss- und Benutzungszwang an der Bio-Tonne gestellt hat, ist verpflichtet, alle im Haushalt und Garten anfallenden Abfälle im eigenen Garten zu kompostieren und den entsprechenden Kompost auf dem Grundstück sinnvoll einzusetzen.
Bei Kontrollen dürfen sich keine kompostierbaren Abfälle in der Restmüll-Tonne befinden. Die Kompostanlage im Garten darf weder durch Geruch noch durch Ungezieferbefall (z. B. Ratten) zu einer Belästigung der Umwelt führen.
Eigenkompostierung und Bio-Tonne sind kein Gegensatz, sondern eine Ergänzung, denn viele in Haus und Garten anfallenden Bioabfälle können auf einem kleinen Komposthaufen zu Problemen führen (z. B. gekochte Speisereste, Knochen, größere Mengen Rasenschnitt, kranke Pflanzen). Dazu kommt, dass viele Gartenbesitzer in den heute häufig kleinen Gärten gar nicht mehr wissen wohin mit dem vielen Kompost, denn zuviel Kompost auf kleiner Fläche kann zur Überdüngung führen.
Darum hier 15 Tipps zum richtigen Kompostieren in Hausgärten:
- Der Kompostplatz sollte im Schatten oder Halbschatten liegen, z. B. unter Bäumen. Phlox und Holunder sind gute Pflanzen am Komposthaufen (locken Regenwürmer an). Der Komposthaufen muss auf offenem Boden errichtet werden (z. B. kein gepflasterter Untergrund).
- Die erste Schicht des Haufens sollte grobes Material sein, damit ausreichend Luft in den Haufen gelangt und keine Staunässe entsteht.
- Küchen- und Gartenabfälle sollten immer gut durchmischt werden.
- Zum "Starten" des Haufens immer alten Kompost beimischen.
- Kompost ohne Luft verursacht Fäulnis und Gestank. Darum nie rundum geschlossene Behälter verwenden.
- Wurzelwildkräuter, samentragende Kräuter und kranke Pflanzen werden nur unschädlich gemacht, wenn sie in die Mitte des Haufens gepackt werden, wo Temperaturen von über 50 °C herrschen und zwar über längere Zeit.
- Gekochte Speisereste, Knochen und andere Abfälle, die unerwünschte Tiere anlocken können, müssen sofort in der Mitte des Haufens eingegraben werden. Gut mit Erde bedecken! Knochen sollten zerkleinert werden.
- Rasen nie frisch geschnitten und feucht auf den Kompost werfen (verhindert die Durchlüftung), sondern erst antrocknen lassen.
- Pflanzenschutzmittel auf Zitrusschalen und Bananen haben in kleinen Mengen keinen Einfluß auf den Rotteprozess. Zitrusschalen neigen aber schnell zu Schimmel und sollten deshalb zerkleinert werden und nur in "normalen" Mengen auf den Komposthaufen gebracht werden. ( - oder Bio-Tonne benutzen! -)
- Umsetzen des Haufens (nach etwa 2 – 3 Monaten) und damit gründliche Durchmischung und Durchlüftung beschleunigt den Rotteprozess.
- Bei langanhaltender Trockenheit sollte der Haufen begossen werden (Die Kompostlebewesen brauchen Feuchtigkeit): Der Haufen darf aber nicht zu nass werden, dann fehlt den Kompostlebewesen die Luft zum Atmen. Bei langen Regenperioden eventuell Haufen abdecken.
- Fertigen Kompost absieben, unverrottetes Material erneut aufsetzen. Kompost nur dünn ausbringen und leicht einharken, nie untergraben.
- 1 – 2 kg Kompost pro Quadratmeter Gartenboden (ca. 2 – 3 l Kompost) sind in der Regel ausreichend, um den Boden mit allen Nährstoffen zu versorgen. Bei zu großen Kompostmengen kann es zu Überdüngung und Auswaschungen von Stickstoff in das Grundwasser kommen.
- Kompost kann auch für Blumenkästen und Kübel verwendet werden. Dafür muss er mit der gleichen Menge Sand vermischt werden.
- Gehäckselte Äste, angewelkter Rasen- und Wiesenschnitt, Laub usw. können auch direkt als Mulchmaterial unter Bäumen und Büschen verwendet werden.
Wer noch Fragen zum richtigen Kompostieren oder Probleme mit der Bio-Tonne hat, kann sich an den Umweltschutzbeauftragten der Stadt Ibbenbüren Tel. 05451 931-633 wenden oder eine E-Mail an uns schicken.
Folgende Dinge gehören in die Bio-Tonne oder auf den Komposthaufen und dürfen nicht mehr in die Restmülltonne:
Un- bzw. Wildkräuter
Küchenabfälle
......(roh, gekocht, verschimmelt, verdorben – auf dem Komposthaufen mit Erde bedecken)
......(auf dem Komposthaufen mit Erde bedecken)
Auf keinen Fall in die Bio-Tonne oder auf den Komposthaufen dürfen:
In die Restmülltonne gehört:
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte den Umweltschutzbeauftragten unter der Rufnummer 05451 931-633 an oder senden Sie uns eine E-Mail!













